Was passiert, wenn Sie Ihre Notarrechnung bei NotarCheck hochladen? Drei typische Mandanten-Muster zeigen, was Sie erwarten können, und was nicht.
Wer NotarCheck nutzt
Die Verteilung der Anlässe spiegelt den Notar-Markt in Deutschland: Immobilienkäufer machen knapp die Hälfte aus, gefolgt von Erben und Nachlassbeteiligten, GmbH-Gründern, Familien-Mandaten (Ehevertrag, Vorsorgevollmacht) und einer wachsenden Gruppe von Kanzleien und Steuerberatern mit Volumen-Anfragen.
- Immobilienkäufer, 47 % aller Prüfungen (Kaufvertrag, Grundschuld, Auflassung)
- Erben / Nachlass, 21 % (Testament, Erbschein, Erbvertrag)
- GmbH-Gründer, 14 %
- Familie / Vorsorge, 11 % (Ehevertrag, Vollmacht, Schenkung)
- Kanzleien (B2B), 7 %
Die Methodik in 60 Sekunden
- Kostenberechnung als PDF oder Foto bei /pruefen hochladen.
- Optional: zugrunde liegender Vertrag (Kaufvertrag, Gesellschaftsvertrag, Testament) zur Geschäftswert-Verifikation.
- Bezahlung 58 € (Stripe).
- Technische Erstprüfung läuft binnen 60 Sekunden, schriftlicher Befund.
- Befund per E-Mail mit Soll-Ist-Vergleich je Position, KV- und Paragraf-Zuordnung.
Was Mandanten zurückspielen, drei Muster
Muster 1, Hauskauf mit doppelter Vollzugsgebühr
Mandant aus Hessen, Kaufpreis 380.000 € mit 60 % Finanzierung. Vom Notariat zusätzlich KV 22110 (Vollzugsgebühr) mit Faktor 0,5 berechnet, obwohl der Vollzug bereits in der 2,0-Beurkundungsgebühr (KV 21100) enthalten war. Befund: 230 € Differenz. Korrekturbitte ans Notariat führte nach 11 Tagen zur formlosen Erstattung.
Muster 2, GmbH-Gründung mit Geschäftswert unter Mindestwert
Gründerin aus Bayern, Stammkapital 25.000 €. Notariat hatte Geschäftswert auf 25.000 € angesetzt, § 105 Abs. 4 GNotKG verlangt jedoch einen Mindestwert von 30.000 €. Auswirkung: nicht überhöhung, sondern Unter-Berechnung, die spätere Vertretungsbescheinigung wurde mit zu niedrigem Wert kalkuliert. Befund führte zur korrekten Folge-Rechnung statt eines späteren Streits.
Muster 3, Testament mit falschem Reinvermögen
Erbin aus Nordrhein-Westfalen, Aktivvermögen 480.000 €, offene Verbindlichkeiten 95.000 €. Notariat hatte Bruttovermögen angesetzt, § 102 GNotKG schreibt das Reinvermögen vor (nach Schuldenabzug). Befund: 215 € Differenz. Korrektur erfolgte nach Einwendung schriftlich.
Was NotarCheck NICHT ist
Drei klare Abgrenzungen:
- Keine Rechtsberatung. NotarCheck liefert einen technischen Befund. Die rechtliche Bewertung, etwa: lohnt sich der § 127-Antrag, wie hoch ist mein Anspruch, gehört zu einem zugelassenen Anwalt.
- Keine Vertretung. Wir korrespondieren nicht für Sie mit dem Notariat. Sie bekommen das Befund-PDF und nutzen es selbst oder mit anwaltlicher Unterstützung.
- Keine Erstattungsgarantie. Wir markieren Abweichungen vom GNotKG. Ob das Notariat korrigiert oder das Landgericht zustimmt, hängt vom konkreten Einzelfall ab.
Datenschutz und Sicherheit
Alle Daten werden auf Servern in Frankfurt am Main verarbeitet (TLS 1.3 in der Übertragung, AES-256 in der Speicherung). Automatische Löschung nach 30 Tagen. Kein KI-Training auf Mandanten-Dokumenten. Kein Weiterverkauf, keine Werbung. Mehr Details unter /datenschutz.
Wie der Befund aussieht
Ein typischer Befund ist 2 bis 4 Seiten PDF. Aufbau:
- Stammdaten (Notariat, Datum, Geschäftswert)
- Tabelle aller Positionen mit Soll-Wert (gemäß GNotKG) und Ist-Wert (laut Rechnung)
- Differenz in Euro und Prozent je Position
- Verweis auf einschlägige GNotKG-§-Stellen und KV-Nummern
- Klassifikation: „Übereinstimmung" / „prüfwürdige Abweichung" / „eindeutiger Fehler"
- Handlungsempfehlung (formlose Korrektur / § 127-Antrag / anwaltliche Bewertung)
Probieren Sie es selbst: Rechnung hochladen, 58 €.
Häufige Fragen
Was ist NotarCheck genau?
Wie viele Rechnungen wurden bisher geprüft?
Wie oft findet NotarCheck etwas?
Wie hoch sind die durchschnittlichen Befunde?
Was kostet NotarCheck?
Ist NotarCheck eine Rechtsberatung?
Wo werden meine Daten gespeichert?
Wer steht hinter NotarCheck?
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